Lotus-Effekt

Es wäre schon fast spaßig, wäre es nicht so ärgerlich. Nach nun reichlich 2 Monaten ohne die Möglichkeit mich auszuleben, habe ich mal wieder meine Suchfeld erweitert und geschaut, dass ich im Raum München jemanden finden mit dem/der ich eine tolle Zeit haben kann. Vielleicht auch mehr… Neben dem Kontakt auf den beiden Seiten die ich noch nutze, habe ich mir nun auch mal vorgenommen kik ein wenig länger zu probiert, da ich mehrfach las, dass man dort viele Menschen kennenlernen kann. Frühere Versuche diese Plattform zu nutzen führten zu einer Kündigung des Accounts nach ein bis zwei Tagen, weil’s einfach zu viel des schlechten war.

Gestern dachte ich, ich versuche es noch einmal. Ein Fehler! Um so anonymer und sicherer sich die Leute fühlen, um so mehr benehmen sie sich wie eine offene Hose. Gruppenadmins, die selbst kein Bild von sich haben, verlangen Profilbilder. Sie fragen nach privaten Details und kicken kommentarlos, wenn man nicht antworten will und natürlich, das darf nicht fehlen, wird man lediglich auf die Windel reduziert. Wehe dem Menschen, der da nicht mitspielt. Natürlich erzähle ich jedem wildfremden anonymen Psychopathen nicht nur, dass Studentin bin, sondern gehe auf meinen Studiengang ein – nicht nur das, ich plaudere natürlich noch darüber an welcher Uni ich bin und in welcher Hörsaalgruppe ich sitze. Der Wohnort, oder besser die Zimmernummer darf auch nicht fehlen! ALTER!!! Einige haben wirklich den Schuss nicht gehört! Fakecheck gut und schön und leider notwendig, aber bitte im Austausch und nicht als Einbahnstraße zur privaten Belustigung einiger gestörter Freaks, die sich auf der Straße im Leben nicht trauen eine Frau anzusprechen, geschweige sie gleich mit den eigenen Neigungen zu belästigen.

Ich begreife nicht, warum diese Typen nicht sehen, dass es genau das Verhalten ist, das bei Leuten mit Selbstbewusstsein und Stolz zu einer Abwehrreaktion führt. Es gibt Frauenmangel? Gibt es nicht! Die Masse der Frauen hat einfach einen anderen Anspruch an ihre Gegenüber, wenn es um mehr als nur stumpfe Triebbefriedigung geht.

Was soll ich mit jemanden, für den ich nur Objekt bin? Richtig – nichts!

Es beruhigt mich, und an der Stelle untermauere ich meine Erfahrungen mit dem, was ich hier Tag für Tag erlebe, dass diese traurigen Existenzen sich abseits ihres angestammten Raums im Internet, in der realen Welt, nicht zurecht finden, nervös jedem Blick ausweichen, stottern oder schweigen wenn man sie anspricht und kaum mehr Selbstständigkeit besitzen, als ein Komapatient. Immerhin ein Bereich, in dem ich nicht vollkommen versagt habe, und voller arroganter Verachtung auf andere herab blicken kann! 😉

Fazit nach einem Tag: eigentlich sprechen die Bewertungen im Playstore ihre eigene Sprache. Kleine Spaten die eine Domina, einen Fick, eine ‚Milf‘ o.Ä. über eine Kommentarfunktion zu einer App-Bewertung suchen, können nur einer Community einsteigen, die vom Kopf her stinkt.

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