Vermieter in Deutschland muss man sein…

… denn dann kann man alles, vor allem aber jammern und die Schuld immer auf die anderen, in erster Linie die deutsche Rechtsprechung und die Mieter abwälzen. Allen voran sind nicht die Mieter am Untergang des Hausfriedens Schuld, die sich rücksichtslos und asozial verhalten, sondern die, die Hausordnung durchgesetzt und geltendes Recht angewendet wissen wollen.

Bildquelle: http://buergerprotest-hannover.de/2018/04/01/hannover-bothfeld-nichts-sehen-nichts-hoeren-nichts-sagen/ (Weder bin ich für den Inhalt der verlinkten Seite verantwortlich, noch spiegelt dieser meine persönliche Meinung wieder!)

Der Rat von Seiten der Vermieter, reicht von forcierter Ignoranz der Zustände gegenüber, über schlafen mit Gehörschutz bis hin zum Überredungsversuch auszuziehen.

Die Entschuldigungen erstrecken sich von der baulichen Substanz und dem geltenden Lärmschutz der 1930er Jahre, bis hin zur Machtlosigkeit, da deutsche Gerichte ja immer nur den Problemmieter schützen, nicht aber dem Vermieter oder den geschädigten Mitmietern im Haus helfen.
Die von mir allein in 2 Stunden recherchierten Vergleichsurteile der verschiedensten Amtsgerichte bundesweit, sprechen da eine andere Sprache. Ein ganz Andere!
Rechtmäßige Mietminderung wegen: Altglascontainern vorm Haus, nächtlichem Verkehrslärm (ja, auch Geschlechtsverkehr), Geruchsbelästigung z.B. durch Raucher und Müllablage, Tragen von Stöckelschuhen (generell festen Schuhen) in der Wohnung über dem Kläger, Unverhältnismäßigkeit bei der Grünflächenpflege (zu oft, dafür aber schlampig ausgeführt und reichlich abkassiert), andauernd bellender in der Wohnung eingesperrter Hunde, anhaltender Baulärm und derer Gleichen viele viele mehr. Lest selbst mal nach, ihr würdet euch wundern, mit was sich so ein deutsches Gericht herumschlagen muss. Zum Einen, weil die Mieter bescheuert sind, zum Anderen, weil die Vermieter einfach dumm dreist und faul sind und hoffen, dass der Kläger seine Wohnung freiwillig wieder verlässt und dem Verfall aller Werte in Haus und Nachbarschaft Tür und Tor offen hält, wenn er grade geht.

Aber ich sollte mich nicht aufregen, denn nun bin auch ich zur Problemmieterin deklariert geworden, ergo wohl unantastbar, wenn man den vergangenen Ausflüchten meines Vermieters glaubt.
Mit dem gestrigen Tag, habe ich fast 2 Wochen nach dem einreichen einer Beschwerde über das unmögliche Verhalten und die Lärmbelästigung durch Nachbarn, eine Reaktion meines Vermieters erhalten. Nun ist diese Reaktion aber nicht dahingehend ausgefallen, dass man sich um den Sachverhalt kümmert und die Lärmer zur Rede stellt, nein – man verklärt die von mir erhobene Beschwerde und beschränkt sich in der Argumentation der Rechtmäßigkeit des Verhaltens der Mieter auf normale Wohngeräusche. Man erklärt mir, dass man sich in der Wohnung auch bewegen müsse und dass es dabei vorkommen kann, dass auch einmal etwas herunter fällt oder umgestoßen wird und dass ich dies doch hinnehmen müsse, da die Lärmdämmung in dem Haus nun einmal dem geltenden Standard beim Bau entsprach (ergo 1930 – doch wurde das Haus in den 90ern Grundsaniert und dabei hat jemand richtig Scheiße gebaut!) und ich dies als Gegeben mit der Unterzeichnung des Mietvertrag akzeptiert habe. Die zitierte Hellhörigkeit durch fehlende Lärmdämmung findet aber weiterhin keine Anwendung, auch nicht im eigentlich Beschwerdepunkt, der störenden Nutzung der Wohnung als Kino, so dass alle Nachbarn, ob sie wollen oder nicht, auch etwas davon haben.
Statt sich nun also um dieses und andere Probleme (u.A. einen Mieter der fast täglich, oder eher nächtlich, und das seit Jahren , sturzbetrunken den Innenhof zu dem mein Schlafzimmerfenster liegt, beschallt) zu kümmern, sendet man mir eine Abmahnung zu, da ich den Hausfrieden stören würde, in dem ich wiederholt falsche und angemessene Anschuldigungen gegen andere Mieter erhebe.
Interessant an der Stelle: angeblich terrorisiere ich nicht nur diese Mieter, sondern habe auch schon die davor mit meinen Beschwerden derart fertig gemacht, dass man den Hinweis derer, über die ich mich ursprünglich beschwerte, nun sehr ernst nimmt.

Ein kurzer Exkurs in die Geschichte dieses Wahns:
Ich zog im Oktober 2013 in dieses Haus – alles tutti!
Bereits nach wenigen Wochen, Zoff mit der Mieterin unter mir, da ich in meiner Wohnung unverhältnismäßig laut GEHE! Der Zoff zog sich über mehrere Stadien und endete erst, als die streitsüchtige blöde Arschkuh auszog, weil auch ihr Freund sie nicht mehr ertrug. Ich reagierte dennoch auf die Beschwerde der Dame unter mir und schaffte mir Teppiche an, achtete auf meinen Gang und auch darauf, vor allem in der Nacht, nichts mehr umzustoßen – hin und wieder habe ich sicher die eine oder andere Falsche umgerissen im Vorfeld. Mein Entgegenkommen nutzte nichts, die Trulla suchte auch weiter streit, bis sie endlich weg war.
Über mir, hatte ich eine junge Frau wohnen die wunderbar ruhig war. „Guten Tag“, wenn man sich sah, „Guten Weg“, als sie dann ebenfalls auszog. Die Wohnung stand nicht lange leer, da bezog sie ein Student von der Sorte – Student ist nur ein anderes Wort für arbeitsloser junger Mensch. Statt zu lernen, die Uni von innen zu sehen oder sich anderweitig nützlich zu machen, hockte er den ganzen Tag in seiner Bude, stand gegen 12 – 14 Uhr auf, nachdem er bis früh um 4 – 6 Uhr die Nacht zum Tage machte, und befasste sich dann auch nur mit dem, was das Leben angenehm macht. Er stapelte Müll in seiner Bude, hörte ewig laut Musik und wenn die arbeitende Bevölkerung Ruhe in den eigenen 4 Wänden suchte und später ins Bett ging, um auch am nächsten Tag zwischen 4 und 5 das kuschlige Bett zu verlassen, um kurz nach 6 zur Arbeit zu stürzen, begann der junge Mann damit seine Wohnung komplett umzudisponieren, legte bei der Lautstärke der Unterhaltungsmedien noch eine Schippe drauf, oder lies sich einfallen, früh um 2 die E-Gitarre heraus zu nehmen und zu üben (was er bitter nötig hatte). Meine erste Begegnung mit dem Herrn hatte ich, ein paar Wochen, (ich meine es waren nicht mehr als 2) nach seinem Einzug. An einem schönen Freitagabend begann über mir die decke zu beben und die Geräuschkulisse erinnerte stark an das Einschlagen von Granaten im Krieg. Untermalt wurde dieser Eindruck durch Schreie und MG-Feuer. Vermutlich hat man sich in der Wohnung über mir an einem CoD oder MoH Titel versucht. Der Krach dauerte von 18 bis weit nach Mitternacht an und meine Versuche den Idioten aus seiner Bude zu klingeln, wurden nicht gehört. Am Folgetag war dann, wie anzunehmen, bis Mittag Ruhe, dann setzte sich das Schauspiel fort und ich von meiner Wut gepackt, ging noch weitere 3 Mal nach oben. Beim dritten und letzten Mal, klingelte ich 5 Minuten Sturm und hämmerte unterstützend an die Wohnungstür. Als mir dann endlich die Tür von einem schlaksigen bebrillten Produkt verfehlter antiautoritärer Erziehung geöffnet wurde, entgegnete mir der Mieter nur nuschelnd: „Was’n, zu laut?“ Ich biss mir auf die Zunge und hielt mich weitgehend in Zaum und entgegnete: „Sag du es mir! Ich bin jetzt das sechste Mal seit gestern Abend hier oben und habe grade geschlagene 5 Minuten geklingelt und geklopft!“ „Sorry, bei dem Krach habe ich die Klingel nicht gehört!“, war die Antwort und Rechtfertigung. Ich denke, das spricht Bände aber ich ärgere mich bis heute, dass ich das Video, welches ich als Beweismittel angefertigt habe, mit seinem Auszug gelöscht habe. Ich würde meinen ich bin sehr schlagfertig, in dem Moment war ich aber von der schieren Blödheit meines Gegenüber so überwältigt, dass ich ihn dazu aufforderte seinen scheiß Krach zu beenden und ging. Ich lachte sogar, wobei es mehr der Mut der Verzweiflung war, als dass ich die Situation wirklich lustig gefunden hätte.
Dieser Zurschaustellung unreifer Lebensferne folgten nach einer kurzen Abklingzeit fast wöchentliche Besuche, deren Anlässe sicher nicht die Einladung zu Kaffee und Kuchen waren. Nach kurzer Zeit meinte der Typ auch, er sei besonders clever, wenn er, bevor er wieder Krach machte, die Klingel abstellte. Ich meine, wer kennt das nicht – du stehst vor einer Tür, die Klingel funktioniert nicht, also ziehst du unverrichteter Dinge wieder ab. Geschnitten! Mit dem Hämmern an die Wohnungstür heizt man sich doch noch einmal so richtig auf und lockert schon einmal die Schultern und Oberarme, falls man dem kleinen Männel-Wut im Kopf doch mal freien Lauf lassen sollte und zulangt. Habe ich nie! Im Gegensatz dazu habe ich wiederholt die Polizei gerufen, wenn es vor allem auf Mitternacht zuging und ich einsam und allein vom Lärm geplagt nicht schlafen konnte. Mein Pech: dieser Spinner muss so etwas wie den siebten Sinn haben! Immer, aber wirklich immer 5 Minuten bevor die Beamten vor Ort eintrafen, war nicht nur Ruhe, sondern er auch aus der Wohnung verschwunden. Selbiges Gespür bewies er auch bei einem Vororttermin. Zehn Minuten vorm Eintreffen der Gesandtschaft des Vermieters bestehend aus Sozialarbeitern und einem Bausachverständigen, der nicht nur nicht den Plan und die Sanierungsmaßnahmen des Hauses nicht im Vorfeld eingesehen hatte, sondern auch sonst mir kaum Fachwissen entgegen setzen konnte, verschwand er wieder und wurde so natürlich nicht nur nicht angetroffen, sondern verhinderte auch, dass man sich ein Bild davon machen konnte, wie intensiv z.B. Trittschall in meiner Wohnung wahrnehmbar ist.
To cut a long story short: schon das Prüfungsziel des zweiten Semesters erreichte der junge Mann nicht und bei seinem Auszug musste ihm seine Oma nicht nur helfen, sondern ihn anleiten, da er auch das nicht auf die Reihe bekam. Wir halten also fest, er musste die Wohnung nicht räumen, weil ich bereits die Miete gemindert habe, da sich der Vermieter außer Stande zu handeln sah, das Ordnungsamt und die Polizei einschaltete und wiederholt persönlich gegen Mieter anging, sondern weil sich das Problem von selbst geklärt hatte. Das was er hinterließ war eine unzulänglich wiederhergerichtete Bude und fahler Nachgeschmack, wenn man bedenkt, dass das die deutsche Bildungselite sein soll!

Da auch Dresden nicht von einer gewissen Notlage im Bezug auf erschwinglichen Wohnraum außerhalb sozialer Brennpunkte verschont ist, war die Wohnung nicht all zu lang leer.
Es zog alleinstehende junge Frau ein. Nach eigener Aussage Berufstätig, stille Gamerin und auch sonst umgänglich. Diese Aussage bestätigte sich, so lang wie die Dame wirklich noch allein war. Dies war jedoch nicht all zu lang der Fall, da tauchte ein junger Mann auf, der schon bald vom Gast zum dauerhaften Inventar wurde. Nach Monaten in der das Zusammenleben schon Bestand hatte, wurde dann auch der Vermieter eingeweiht, der Mietvertrag abgewandelt und ich hatte in Pärchen in einer knapp 33m² Einzimmerwohnung über mit wohnen. Wie gut die Wohnungen pärchengeeignet sind, habe ich ja an der streitsüchtigen Hexe und ihrem Freund unter mir bereits gesehen. Ging man sich selbst ausdauernd genug auf den Sack und hatte sich nichts mehr zu sagen, waren die Nachbarn schuld.
Es dauerte nicht lang und die Luft begann nicht nur vorsichtig zu flimmern, sondern fing gleich Feuer und brannte, da sich das angenehme Mietverhältnis unter dem Einfluss des schweigsamen Seniore Hipstar, zu einer täglich grüßt das Murmeltier-ähnlichen Wiederholung der Zustände zuvor wandelte. Einzig das grottige Gitarrenspiel fehlt.
Gut, dass Kollege Assipalme seiner Olln offensichtlich nur auf der Tasche beim Einzug lag und einen vergleichbaren Tagesablauf wie der Studentenkopp vor den beiden hatte, hat mich so lang nicht gestört, wie ich arbeiten war und so lang wie ich wenigstens in der Nacht Ruhe hatte. Dies war jedoch nicht all zu lang der Fall und doch hielt sich alles so weit in Grenzen, dass ich zwar hin und wieder einmal etwas sagte, aber keinen Grund sah, den Vermieter in seiner Unwilligkeit wieder mit ins Boot zu holen.
Ein Gentleman/ Gentlewoman genießt und schweigt. In dem Fall war es aber eher das Motto „Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt?“. Ich verhielt mich still, habe die Unfähigkeit sich wie ein Mensch und nicht eine dreibeinige Kreuzung aus Gazelle und Elefant mit Gehbehinderung, zu bewegen knurrend hingenommen und mir immer wieder gesagt: „Du hast es schon bald geschafft!“ Ein wenig wie die schnaubende Lokomotive in Disneys Dumbo, die sich den Berg hinauf kämpft und den ganzen Zirkus am Arsch hat. Freundlich wünschte ich immer wieder einen guten Tag, wenn man sich sah und bekam nur von 50% der Mieter über eine Erwiderung (Herr Hipstar spricht vielleicht nicht unsere Sprache, oder ist schüchtern unter seinem winzigen Zöpfchen), doch ich ließ sie machen.
Dieses Machen, wollte ich dann aber vor gut 2 Wochen doch unterbinden, als ich in meiner Wohnung plötzlich nichts mehr von meiner Serie verstand, weil man über mir erst irgendwas zusammen hämmerte und dann wieder Heimkinofeeling auf sich und andere Mieter wirken ließ. Ich nahm also meinen Frust an die Hand und ging nach oben, um Ruhe zu fordern. An der Stelle ein Hinweis auf meine eigene Unvoreingenommenheit, die ich heut‘ gern als Blödheit bezeichnen möchte: In den Jahren in denen ich immer wieder solche Mieter, nicht nur in dieser Wohnung, meine Nachbarn nennen durfte und der oft strittigen Frage, wer nun im Recht ist, habe ich mir angewöhnt, einen Videobeweis zu führen. Da ich bisher mit den Mietern so weit auskam, dass man immer wie erwachsene Menschen reden konnte, habe ich arglos darauf verzichtet. Mein Pech!
Auf meine Bitte die Musik leiser zu machen, da es bereits Ruhezeit war und sie zudem weit abseits jeglicher Definition der Zimmerlautstärke war, entgegnete man mir nur schnippisch, dass es keine Musik sei, sonder man einen Film schauen würde. Haltet mich für altbacken, aber ich wusste nicht, dass das einen Unterschied macht! Ich forderte also auch den Film leiser zu machen, da auch ich ganz gern meiner Serie in Ruhe folgen würde und bat im gleichen Zug zukünftig mehr Rücksicht zu nehmen, besonders wenn man jeden Abend aufs Neue meint, die Möbel in der Wohnung verschieben zu müssen, um das perfekte Chi fließen zu lassen. Nun würde ich gern sagen, das Gespräch führte zu nichts, wenn ich schon nicht sagen kann, dass das Gespräch einen befriedigenden Verlauf nahm, aber nein, man gab sich uneinsichtig und wurde nur noch pampiger. Als ich beschloss Prinzessin Jabba einfach stehen zu lassen, um nicht noch meine gute Kinderstube zu vergessen und damit zu drohen, den Rankor frei zu lassen, damit er sie endlich fressen würde können, blaffte man mir noch nach, dass ich mich abregen sollte, sie würden ohnehin bald ausziehen. Dann flog die Tür ins Schloss und ich setzte mich in der Hoffnung nun wieder Ruhe zu haben an meinen Rechenknecht.
Ruhe? Arschlecken! Dick und Doof meinten das Treiben nun richtig fett zu machen und begannen zu springen und poltern, bis ich mein Stimmchen mit der Frage erhob, ob das eigentlich ein beschissener Witz sein soll. Poltern und Hüpfen aus – der Film lief unverändert laut weiter.

Nun kann man mich gern verbittert, pedantisch, oder wie auch sonst beschimpfen, aber diese Darbietung infantiler grenzenloser Blödheit, war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, nachdem er stetig den Stein höhlte. Im Interesse meines Vorstrafenregisters setzte ich mal wieder meine Kopfhörer auf und beschwerte mich nach mehr als einem Jahr Ruhe bei meinem Vermieter über den Vorfall und forderte diesen auf, wegen diesem und einen anderen Fall zu handeln, da ich sonst, wenn ich wieder Grund zur Beschwerde haben würde, die Miete mindern würde.

Bevor es also zur Pointe kommt, der ich dummerweise nun schon ein wenig vorgegriffen habe, fasse ich also noch einmal zusammen:
6 Mietparteien in einem sehr hellhörigem Haus – eine davon ich, 4 mit denen ich so weit gut klar kommen, wenn es auch anfänglich mit den einen oder anderen mal Reibereien gab, eine Mietpartei, über die ich mich nach einem reichlichen Jahr beschwerte, weil ich es einfach nicht mehr hinnehmen will, dass zu störenden normalen Geräuschen „des Lebens“ aus der Wohnung auch vermehrt vermeidbarer Krach an meine zarten Öhrchen dran. So weit klar? Ja? OK!

Nun der Witz: gestern erhielt ich eine Abmahnung, in der man mir vorwirft, dass meine Nachbarn, also die gegen die ich die Beschwerde führte, auszögen, weil sie sich von meinen verbalen Übergriffen in ihrer Wohnqualität gestört sehen. Besagtes Kündigungsschreiben der Mietpartei ging bereits am Folgetag des Theater, welches sie über mir veranstaltet haben, beim Vermieter ein.
Schon komisch, sie benehmen sich wie ’ne offene Hose und geben noch im Gespräch mit mir an, ohnehin den Absicht zu haben ausziehen zu wollen, um gleich am selben Tag, Beziehungsweise Abend, da es ja bereits nach 21 Uhr war, ihr Mietverhältnis zu kündigen und meine Beschwerde als Grund für diese Kündigung zu nennen. Mag sein, dass ich ein wenig paranoid klinge und auch bin, aber für mich stinkt das nach Berechnung und fauler Ausrede, bzw. Sündenbockprinzip.

Weiterhin heißt es seitens meines Vermieters, dass es mir nicht zusteht, unangemessene Anschuldigungen meinen Nachbarn gegenüber zu äußern, da ich damit den Frieden im Haus stören würde. Es wird mit einer weiteren Abmahnung gedroht, sollte ich mich nicht an die Ermahnung halten.

So schnell dreht sich in diesem Land das Karussell und man wird vom Opfer zum Täter und und bekommt noch Gegenwind von den Stellen, die sich eigentlich schlichtend verhalten sollten, Beziehungsweise die eigene Hausordnung durchsetzen, statt sie immer mehr aufzuweichen.

In einem noch längeren Text als diesem hier, habe ich nun dem Vermieter klar gemacht, dass ich mir diese Verleumdung nicht gefallen lasse und auch, dass ich es nicht hinnehme, dass meine Beschwerde willentlich fehlinterpretiert wird und auf Punkte beschränkt, die gar nicht Gegenstand dieser waren. Weiterhin werde ich Strafanzeige gegen die Mieter wegen Verleumdung stellen und bin froh, dass ich dieses Irrenhaus schon sehr bald hinter mir lasse.

So bald auch ich meine 7 Sachen aus diesem Loch geholt habe, erfahrt ihr als Leser den Namen der Genossenschaft, die nicht ganz grundlos einen Großteil der Dresdner sozialen Brennpunkte ihr Eigen nennt und bei der Entwicklung dieser fördernd mitwirkte. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich und Miete vom Amt für Arbeit und Soziales ist eine verlässliche Größe, vor allem wenn der Mieter weitgehend anspruchslos ist.

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