Der Kopf ist voll, die Hände sind leer..!

Seit meiner Reise nach Köln komme ich irgendwie zu nicht viel, um nicht zu sagen, zu so gut wie gar nichts.

Irgendwie ist der Frust über die doppelte und dreifache Einreichung der immergleichen Unterlagen größer als die Freude über das Bestehen des Einstellungstests.
Gut, es hat mich wieder einmal ziemlich erwischt. Ich habe 2 Tage fast nur geschlafen, weil ich gar nicht anders konnte und weil der Körper sich sein Recht gefordert hat, doch auch jetzt, wo alles so weit im Abklingen ist, komme ich wieder nicht richtig aus meinem Schneckenhaus hinaus.

Es sind hundert Dinge, die ich lieber tun würde, als meine Pflicht und selbst diese hundert Dinge tue ich nicht. Ich vegetiere wieder nur vor mich hin, muss mir Termine und Fristen setzen, da ich sonst wieder nichts auf die Reihe bekomme.

Setz dich, Depression, willst du einen Tee, Kaffee, ein Bier?!

Ich muss wieder viel telefonieren – mit Fremden telefonieren! Ich hasse es! Die immergleichen Fragen, die immergleiche Erklärung. Eigentlich will ich schon seit einer Weile ein Video, oder zumindest einen Post zum Thema Stigmata Stimme machen, aber auch das bekomme ich nicht auf die Reihe. Es kotzt mich an – ich kotz mich an!
Und wie immer: ich hocke allein mit allem da. Die wenigen die ich noch regelmäßig spreche, haben andere „Sorgen“ (Computerspiele, Urlaub usw.), da kommen meine Erfolgserlebnisse natürlich nicht so gut. Stören sie doch beim raiden… scheiß drauf!

Eigentlich wollte ich schon Anfang Mai die „Sein wie man ist“-Bücher so weit haben, dass sie in den Print gehen können, doch nein, ich lese sie zwar, bin aber unkonzentriert und überlese nicht nur Fehler, ich mache sogar Neue. Es wird Zeit, dass es in den Print geht, damit ich endlich aufhöre ständig etwas zu ändern und nach Fehlern zu suchen!
Ich habe mit meinem Roman eigentlich genug zu tun (und mit meiner Arbeit für die Bewerbung).

Es schleift, es schleift hier, es schleift auf YouTube, wobei ich überlege, das dort stillzulegen, da die Resonanz lang nicht so ist, wie ich es erwartet habe. Kritik hört halt niemand gern und Videos ohne überdrehte Pubertäre, die sich für jeden Dreck prostituieren, kommen nicht mehr an.
Dabei hätte ich X Themen auf Halte, wenn ich mich dabei doch nur nicht immer in polemischen Hass-Tiraden verlieren würde. Futter bietet das Internet mehr als genug und abseits des Netzes, kann man sich kaum vor Inspiration retten.

Ich hoffe, dass in 3 Wochen wieder ein wenig mehr Ruhe und vor allem Gewissheit mein Leben bestimmt und dass ich dann die Zeit und Geduld habe, zu tun, was ich tun möchte, ohne das Gefühl im Hinterkopf zu haben, dass ich etwas nicht mache, was mir zum Verhängnis werden könnte.

„Irgendwas solltest du doch noch tun!“ – flüstert’s dann immer so subtil, dass man fast taub wird!

 

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