Es hat sich nichts geändert… (HASS)

Es gibt Dinge, die ändern sich einfach nicht, auch wenn wir als Menschen dazu neigen, uns so manches schön zu reden. Ach das war ja gar nicht so schlimm da! Beruhigt man sich selbst und belügt sich in diesem Zuge, da sich einfach nichts ändert, zumindest nichts, was niemand jemals abgestellt hat.

Ich sitze hier und könnte aus der Haut fahren. Eigentlich will ich was tun, aber irgendwie gehts auch wieder nicht. Ich will raus, doch warte ich nun schon den dritten Tag auf meine Lieferung durch die kundenfeindliche Post. Um diese Sendung nicht zu verpassen, kann ich also nicht nur nicht aus meiner Bude flüchten, sondern auch nicht in den Musikrausch unter meine Kopfhörer. Ich habe wieder diese abartige Kakophonie um mich, die ich ertragen muss, ohne jemanden aus dem Fenster zu werfen, zu dem mich mein deutlich erhöhter Adrenalinspiegel langsam aber sicher treiben will. Wahrscheinlich werde ich gleich einfach nur alles zusammenbrüllen und mit dem Baseballschläger an die Decke hämmern, um dem asozialen Abschaum über mir deutlich zu machen, dass sie mir lieber nicht unter die Augen treten sollten und nun endlich die Stampede beenden.

In diese Wut mischt sich nun die oben genannte Erkenntnis, dass nichts besser wird, das man sich selbst in die eigene Hand nimmt. An dieser Stelle sind meine Arme leider geringfügig zu kurz!
Durch einen Thread bei Kuddelmuddel inspiriert und um meine Suche ein wenig auszuweiten, habe ich mich gestern mal wieder bei der Windel.Community angemeldet. Für die, die Seite nicht kennen, es ist in etwa so etwas wie Facebook, nur eben für Windelträger und wohl auch die drei bis vier Windelträgerinnen, die es zu geben scheint. Sonst ist alles ziemlich so wie auf jeder anderen X-beliebigen Windelseite, auf der die Nutzer sich „frei“ entfalten können und so gut wie jeden Dreck hochladen und posten dürfen. Unzählige Bilder, direkt in den Windelschritt. Fette käsige alte Herren 50+ in Windeln, natürlich von hinten, damit die Skatbrüder, nur die Küche von Hannelore erkennen, sollten sie im Internet auf solche Bilder stoßen. Mein Fave aber, Schniedel in transparenten Gummihosen. Sollte ich mal wieder ein wenig bulemisch werden wollen, diese Seite hilft mir sicher ein Wiedersehen mit dem Gegessenen zu feiern. Ist die Seite aber schlecht? Nein, sie ist nur ein Spiegel der Szene, durch ihre Nutzer. Warum rege ich mich auf? Also zuerst, weil ich es kann und dann aber noch, weil ich es abartig finde, was man zu sehen bekommt, ohne dass man sich dagegen wehren kann, wenn man schon nur die Hauptseite lädt. Diese Designentscheidung ist aber auch das Einzige, das ich dem Seitenbetreiber vorwerfen kann. Vorwerfen möchte ich ihm hingegen, dass zwar sicher nahezu 100% Männerprofile echt sind, bei den Frauen trifft das aber nicht einmal auf die Hälfte der Profile zu. Stichwort: Windelmausischnuckekuschelhasischatz!

Genug zur Einleitung! Der eigentliche Grund, neben meiner Wohnsituation und dem grenzenlosen Versagen der Post im Bereich der Dienstleistung, ist aber ein anderer, oder besser sind andere Gründe, die man, wie man fairerweise sagen muss, nicht allein auf die genannte Webseite münzen kann und auch nicht darf.

Der erste Punkt, dieser eigentlich endlosen Liste von Dingen die ich wieder und wieder auskotze, zu denen ich aber einfach nicht die Klappe halten kann:
Transsexuelle und Transvestiten (inkl. Crossdresser, Sissys, DWTs, oder wie sich diese verkleidungsgeilen, zu meist Männer, sonst so schimpfen), haben NICHTS, ich wiederhole es für die Langsamen auch gern noch einmal ABSOLUT NICHTS miteinander zu tun!
Während sich die eine Gruppe, die der Transvestiten, aus reiner Lust, aus Vergnügen, dem Wohlfühlverlangen, oder einfach nur aus Reiz etwas ‚Verbotenes‘ zu tun heraus, temporär verkleidet, um vielleicht eine Rolle anzunehmen, oder es zu legitimieren, dass sie gern einen Schwanz in Mund und Arsch haben, oder sonst ein gestörtes Frauenbild ausleben wollen, ist es für die Transsexuellen kein Spiel um die Verkleidung, sondern ein ernsthafter und nicht selten lebensbedrohlicher Leidensdruck. Im Klartext: ein transsexueller Mensch verkleidet sich nicht weil es ihm Spaß macht, sondern weil versucht ein Leben zu leben, das seines ist und dies auch unter dem Einsatz der eigenen Gesundheit und oft auch des Lebens, da weder Hormone noch Operationen frei von Risiken sind! Also hört endlich auf, das alles in einen Topf zu werfen, vor Allem an die Karnevalisten: hört auf, euch mit Transsexuellen auf eine Stufe zu stellen und zu behaupten, ihr seid ‚Leidensgenossen‘! (Ich glaube das nächste Mal, wenn ich so eine Aussage lese, lease ich mir einen Auftragskiller im Darknet!)

Und von einem gleich zum nächsten Aufreger: Wenn ich explizit schreibe, dass ich zu Männern keinen Kontakt wünsche, dann schließt das den genannten Personenkreis rund um die Transvestiten ein! Wenn eine transsexuelle Frau ihr Glück versucht, ist das ihr gutes Recht und man sieht was am Ende dabei raus kommt, wobei ich zu anderen Transsexuellen aus Erfahrung kaum Kompatibel bin. Aber jemand der einen Pimmel hat und sich damit wohl fühlt, das Ding nur ganz gern einmal in ein Damenhöschen zwängt, oder in eine Windel (die ja genau genommen unisex ist) ist und bleibt ein Mann. Basta!
Ich verstehe nicht, was diese Herren mit ihrer Dreistigkeit versuchen zu bezwecken, außer dass sie mehr und mehr Frauen aus der Szene treiben, wenn diese einfach keinen Nerv mehr dafür haben, sich täglich gegen dumm, dreiste, schleimige und/oder geschmacklose Anmachen durchzusetzen.

Bevor nun jemand den Zeigefinger hebt und mit Lili schimpfen will, dass sie selbst Toleranz fordert, sie aber nicht bereit ist zu geben, so wie sie es neulich selbst kritisiert hat: HALT! Ich toleriere es zu 100%, wenn man sich zum Lustgewinn, oder warum auch immer, verkleidet. Ich toleriere ebenfalls die Spiele die man in dieser Verkleidung so treibt, aber (und an der Stelle überschreitet man die Grenze in meinen Persönlichen Freiraum hinein) ich toleriere es nicht, wenn man mich in diesem Spiel einbauen möchte, auch wenn dies nur passiv geschieht. Ich toleriere es nicht, wenn man mein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dahingehend verletzt, dass man sich mir aufzwängt, wie es leider immer wieder einige dieser Herren machen. Weiterhin werde ich es auch weiterhin nicht tolerieren, wenn man undifferenziert Transsexuelle mit Fetischisten in einem Atemzug nennt. Ich nehme es ja immerhin auch nicht hin, dass man mich als Wählerin der AfD diffamiert, weil ich in Dresden wohne, nur weil es in Sachsen 3 von 10 Menschen für nötig hielten, diese sogenannte Alternative zu wählen. Es gibt einfach Dinge, mit denen möchte ich nichts zu tun haben und eines dieser Dinge ist, nun einmal das Bild einer Frau, die notgeil, willenlos den ganzen Tag in Reizwäsche und Stöckelschuhen herum rennt, nachdem sie sich geschminkt hat, wie Dee Snider (Twistet Sister – super Sänger und eine Ikone) um sich 2-Lochstute zu nennen! Macht was ihr wollt und was euch gut tut, so lang niemand dabei zu Schaden kommt, aber haltet transsexuelle Menschen endlich aus diesem Schmuddelmetier heraus. Es ist sehr gut, dass die Zeiten lange vorbei sind, in der man sich als Transfrau prostituieren musste, um nicht auf Sozialhilfe angewiesen zu sein, nun wird es Zeit, dass man es auch endlich aus den Köpfen der Allgemeinheit bekommt!

So, nun habe ich so viel meiner Wut in die letzten Worte gepackt, dass die beiden anderen Dinge, die mir seit geraumer Zeit sauer aufstoßen, nur noch Randnotizen sind.

Etwas das ich ebenfalls anstandslos bei anderen Menschen um mich herum toleriere, das ich aber selbst weder nachvollziehen kann, noch dass ich es mag: Polygamie! Besonders unter lesbischen Frauen und schwulen Männern, verstehe ich es nicht, wie man so frischfröhlich – Jeder mit Jedem – praktiziert. Es geht an der Stelle doch unmöglich um die Weitergabe der eigenen Erbinformationen, sondern einfach nur um eine Maximierung der potentiellen Sexualpartner. Sicher hat diese Form des Zusammenlebens irgendwo einen Ursprung, der liegt aber so weit zurück, dass wir wahrscheinlich noch nicht einmal Zunamen hatten. Bestenfalls hatten wir Stammesnamen! Wenn überhaupt… Ich habe in den letzten Jahren das eine oder andere Poly-Pärchen kennengelernt und wirklich glücklich war mit dieser Beziehungsform nur ein Teil von ihnen. Nicht, dass es nicht auch Pärchen gibt, bei denen es beide vollkommen wollen und leben, aber meiner Erfahrung nach geht da eine/r einen Kompromiss ein, um eben nicht allein zu sein und am Ende, bestand auch der Teil des Paares der die Initiative erhob, bei allem dabei zu sein. Für meine Begriffe also nichts weiter als ein Endloser Dreier, bei dem sich nur der wohl fühlt, der in forciert hat.
Ich persönlich nehme diese Poly-Welle als ein krampfhaftes Aufbegehren einer Generation gegen die Spießigkeit ihrer Alten war. So wie alles dieser Tage, also nichts weiter als ein lauwarmer Aufguss dessen ist, was schon einmal da war. In diesem Fall, halt 68’er-Tee nur mit ohne LSD. Weiterhin zeichnet sich für mich da nichts mehr ab, als eine Generation, die nicht bereit ist die Verantwortung für etwas zu übernehmen, die aber alles haben will und noch mehr fordert. Sorry, wenn ich es so hart ausdrücke, aber leider ist dies nun einmal meine Wahrnehmung und ich freue mich schon auf deren Kinder, die erst unerträgliche kleine Scheißbatzen sein werden, aber spätestens nach dem Studium (so es welche von denen überhaupt so weit schaffen) extreme Spießer sind, weil sie nicht solche Versager wie ihre Alten sein wollen. Generationskonflikte FTW – sprach der Punk!

Der letzte Punkt läuft sicher wieder Gefahr als Intoleranz meinerseits missverstanden zu werden, doch muss ich endlich einmal etwas dazu sagen!
Wie kann es sein, dass man als (Trans-)Frau in diverse lesbische Communitys nicht herein kommt, in anderen in besten Fall dauernd hinterfragt wird, wenn man nicht gleich angefeindet wird, während (Trans-)Männer irgendwie ganz selbstverständlich in diesen Gemeinschaften mitmischen?! Ich sage es gleich: ich habe absolut kein Problem mit transsexuellen Männern! Wie komme ich denn auch dazu?! Ich habe an der Stelle lediglich ein Verständnisproblem, warum jemand der sich als Mann definiert sich unter lesbische Frauen begibt, bzw warum lesbische Frauen diesen Mann in ihrer Mitte akzeptieren, wo sie doch alle, ich sage mal, gebürtigen XY’ler, strickt ausschließen? Für mich ist das heuchlerisch! Sorry, aber so ist es nun mal. Entweder man sieht einen (Trans)Mann als einen Mann, der er ja auch ist, oder sein möchte und verfährt mit ihm wie mit jedem anderen Mann, oder man lässt es gleich bleiben, eine Seite für eine Zielgruppe zu gestalten. Im selben Zug könnte man auch gleich die Skepsis gegenüber (Trans)Frauen ablegen und mit den Unterstellungen hinter dem Berg halten, dass es sich bei dieser um einen Transvestiten handelt, oder handeln könnte, mit dem man nicht gern die intime Stimmung so unter Frauen teilen möchte. (Merkt Ihr was? Da ist es wieder!). Ich denke, auch bei den Supertoleranten und Megaaufgeklärten definiert das eigentliche Geschlecht dann doch nicht die Person, sondern der Inhalt des Schlüpfers…

Nachtrag:
Es ist wirklich zum Aus der Haut fahren! Eben schreibe ich noch, von der hohen Fakedichte auf besagter Seite, da werde ich von einem Admin angeschrieben, der meine offen angegebene Transsexualität hinterfragt und wissen will, was für ein Geschlecht im Ausweis steht. Hab ihm klar gemacht, dass in einem deutschen Ausweis kein Geschlechtseintrag vorhanden ist, dass meine Geburtsurkunde aber die Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht bekundet. Mir wird ehrlich schlecht, wenn ich sehe, wie stumpfsinnig und unaufgeklärt man sein kann und dann auf einer Seite die Fäden in der Hand hält, auf der sich die verschiedensten sexuellen Ausrichtungen treffen!

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