Was treibt uns an?

Diese Frage kennt sicher jeder Mensch, mit mehr Tiefgang als der einer Untertasse.

Aber sind wir mal ehrlich! Was treibt uns wirklich an? Was treibt uns dazu, jeden Tag weiter zu machen? Was treibt uns dazu, früh zu einer Arbeit zu rennen, obwohl sie uns ankotzt und wir Cheff und Kollegen hassen? Was treibt uns dazu, beim Familienessen pünktlich und adrett gekleidet zu sein? Was treibt uns dazu, Leuten zu gefallen, die uns nicht kennen, uns nie kennenlernen wollen und die wir selbst auf den zweiten Blick bereits verachten?

Ich denke ich weiß es, was mich antreibt:

Zum Einen wäre da die Zugfeder irgendwo in meinem Hirnstamm, die mir suggeriert, dass ich dereinst ein besseres Leben haben werde, wenn ich mich nur anstrenge.

Zum Anderen ist es die Suche nach dem Glück.

Aber welches Glück? Wie fühlt sich dieses Glück an, wie riecht es, wie schmeckt es, oder kann man es gar nicht mit unseren Sinnen erfassen? Ich lerne eine Person kennen und sofort schießen von allen Seiten Salven aus Ängsten, Vorwürfen und Schuldgefühlen auf mich ein. Ich spüre dabei kein Glück und ich denke auch nicht, dass ich es verdient hätte. Welchem Phantom jage ich also nach? Ich suche etwas, von dem ich nicht mehr weiß, wie es sich anfühlt und von dem ich allenfalls nur noch eine schemanhafte Vorstellung habe.

Lohnt sich diese Suche noch? Lohnt es sich, diese Gespenst nach zu jagen, oder sollte man einfach nur versuchen, so gut es geht allein durchs leben zu kommen und so viel zu erleben, wie man es kann.

Ist das vielleicht Glück?

Liegt darin irgendwo der Sinn in Allem?

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