Textproduktion!

Auch wenn ich mein Dasein als Schriftstellerin nicht über den Umfang eines Hobbys hinweg betreibe, konnte ich doch so manchen Tag behaupten, ich habe mehr geschrieben, als gesprochen.

Trauriger Fakt: es ist noch immer so! Auch wenn sich der Umfang, in dem ich schreibe, stark verschlankt hat. Es fehlt die Kraft, der Mut, der Geist – das Leben.

Sicher, ich könnte über so Vieles schreiben. Ich könnte aber auch meinen Tag, die letzte Woche und mehr als das letzte viertel Jahr in einem Fluch zusammenfassen: Leck mich – Fuck off!

Ich könnte jetzt natürlich auch über Dinge schreiben, die mich aufregen, die ich nicht verstehe, oder die ich vielleicht irgendwann einmal verstehen will, aber bringt mir das etwas?! Nein! Hat mir das früher etwas gebracht? Nein! Zumindest bin ich nicht während des Schreibens auf meine [ironic on] genialen [ironic off] Einfälle gekommen, sondern während der Gedanken im Vorfeld.

Warum haben so viele Lesben mit 20 schon 2 Kinder und sehen aus, als würden sie bei Berlin Tag und Nacht mithuren?
Warum sind so viele Lesben auf Facebook mit kürzerem Haar als mein Vater versehen und schauen böser als der Opa mit Gesichtslähmung in der Bahn?
Warum meinen Frauen, sie seien gefühlvoll, originell, oder witzig, wenn die Facebookspruchbilder teilen, als wollten sie Sneezingpandababy viral bringen?

Genug der Fragen, auf die die Antwort nicht ohne einige Boshaftigkeit und Altersdiskriminierung funktionieren würde!

Zurück zu mir, der Einzigen die hier zählt!

God Jul, liebe Leser_Innen! Hatte ich fast ganz vergessen!

Die Achterbahn auf der sich meine Gefühle mal wieder befinden, war kurzweilig an einem Höhepunkt. Samstag, Tattoo-Termin beim Nino (ja, der aus dem Buch!) War geil, mir ging es seit Monaten nicht so verflucht gut, wie an dem Tag. Talfahrt: gleich Sonntag übelster Absturz – Panik, Selbsthass, Trieb, Ruf nach der Klinge. Langsam geht es wieder bergauf. Heute: Julbeginn. Für mich der höchste Feiertag im Jahr und die Zeit, die mir am wichtigsten ist – abseits vom Weihnachts-Zombie-Cola-Krippen-Glühwein-Wahn. Einfach Frieden finden, auch in sich selbst. Den Lieben nahe sein, den Freunden zeigen, dass man noch da ist und dass man sie nicht vergessen hat. Zumindest denen, die diesen heidnischen Brauch ebenfalls feiern.
Den Lieben nahe sein? FAIL! Familie existiert, aber jeder für sich, ohne dass ich eine besondere Rollen spielen würde.
Freunde… lassen wir das! 404 – Friends not found. Egal ob erst im Sommer kennengelernt, oder schon zusammen zur Schule gegangen. Egal ob guter Freund, oder Expartnerin. Keine/r ist mehr da. Habe ich sie alle gekillt? Vielleicht! Bevor nun aber jemand die Polizei ruft, ich meine die Freundschaften, nicht die Freunde und Freundinnen!
Irgendwas habe ich an mir, dass man es nicht lang mit mir aushält. Gut, einige brauchten für die Erkenntnis immerhin 16 Jahre, sind dafür in ihrer Ignoranz meiner Person gegenüber heute, um so konsequenter.

Genug des Jammers! Ich habe noch zu tun und ein Buch, das unbedingt mal abgeschliffen werden muss!

T – 10 Tage

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