Ein neues Jahr (hoffentlich) ein Neuanfang…

Also das mit dem Neuanfang hier, kann ich immerhin beeinflussen und so tue ich dies auch: ich fange hier einfach neu an.

Für die, die mich nicht kennen/ den Blog aus Zufall gefunden haben, oder einfach nur total pervers neugierig sind, wer ich bin, hier die Eckdaten:

Ich bin Liliane, da diesen Namen die Meisten aber nicht richtig aussprechen können und mich bei ihrer Aussprache mit einer Schlingpflanze in Verwechslungsgefahr bringen, kann ich mit Lili auch sehr gut leben. Alternativ höre ich auch auf, ‚Eure Hoheit‘, ‚Halt die Klappe!‘ und ‚Iss‘ nicht so viel!‘
Ich bin Baujahr ’86. Die ’19‘ vor dieser Zahl erspare ich mir einfach und stolz, außerdem komme ich mir sonst echt alt vor, wenn man bedenkt, wie viele diese Zahl nur noch aus dem Geschichtsbuch kennen. Deprimierend. Ebenfalls Geschichte, ist mein Geburtsland: die Deutsche Demokratische Republik.
Wie man es aus der Kurzbeschreibung dieses Blogs vielleicht schon erahnen kann, so man in der Lage ist, 1 + 1 zu einem Ergebnis kleiner 11 zu führen, bin ich nicht mit dem Geschlecht auf die Welt gekommen, welches mir ansteht, um es mal so salopp auszudrücken. Oder anders formuliert, ich kann mit dem Dem Ding und der zugedachten Rolle, in unserer ach so freien und neutralen Gesellschaft, nichts anfangen und fühle mich damit eher fehlbestückt. Glücklicherweise ist dies heute kein Todesurteil mehr und so hoffe ich, ich bekomme diesen Fehler korrigiert, ohne mir selbst vorher das Leben zu nehmen, oder an den Nebenwirkungen des Lebens unter Hormonen einzugehen. Abgesehen davon, kann ich behaupten, dass mich meine Eltern mit einer gesunden Mischung aus Hirn, Kraft, Willen und gutem Aussehen produziert haben.
Hauptberuflich arbeite ich daran, dass Skynet, wenn auch verspätet und ohne Miles Bennett Dyson, die Macht ergreift, oder ich sorge dafür, dass schlichtweg die Elektronen in Bewegung bleiben und unser schönes modernes Leben erleichtern. Leider kommt dieser und auch die anderen Wege die ich im Leben ergriff, nicht meinem Bedürfnis nach Kreativität gleich, Beziehungsweise, stillt es nicht. Daher habe ich irgendwann (also ziemlich genau im April 2016) ein kleines Schreiben ans Finanzamt geschickt und mir eine lustige Nummer zuteilen lassen, die es mir theoretisch ermöglicht reich zu werden. Was fehlt: LeserInnen (und Bücher, die fertig werden). Mit anderen Worten: ich bin eine kleine unbedeutende freie Schriftstellerin. Eine Kurzgeschichte am Markt, eine weitere in Endfertigung, einen Roman als Endlosprojekt in (Über)Arbeit. Dazu kamen über die Jahre dutzende Kurzgeschichten, ein paar Gedichte und endlose Seiten Tagebuch und Blogeinträge. Alle jedoch gelöscht, oder nicht für die Publikation vorgesehen, zumindest nicht, so lang ich noch lebe und es entscheiden kann.
Keine Ahnung, ob ich mit meiner letzten Inkarnation einmal zu oft und zu laut und zu lang gefurzt habe, oder ob ich Hitler war (eine sehr spirituelle Ex deutete einmal solche Dinge an), jedenfalls habe ich in diesem Leben ein ziemliches Bündel an Macken zu tragen, die man nicht einfach mal eben mit Lackstift ausgebessert bekommt. Seit meiner Kindheit leide ich unter Albträumen, Verlustängsten, wiederkehrenden Depressionen und Bettnässen. Ich glaube später kam dann eine Lehrbuch Borderlinepersönlichkeits(störung) dazu. Dass ich nicht im richtigen Körper wohne, habe ich erst spät begriffen, davor dachte ich einfach, es wohnt nur die falsche Person in meinem Oberstübchen. Irgendwann wurde ich Angstkrank und trage dieses Leiden nun schon mehr oder weniger intensiv seit 13 Jahren mit mir herum.

Warum denke ich nun aber, dass meine wirren Synapsenauswüchse, für jemanden von Interesse seien könnten? Ich denke es nicht, aber ich weiß aus Erfahrung, dass mancher Blogeintrag, schon der einen oder anderen kaputten Seele, wenigstens kurz das Gefühl gab, dass sie nicht allein ist. Wenn ich also nur einer Person dieses Gefühl vermitteln kann, ihr Mut mache und sie somit vielleicht davon abhalten kann, etwas unumkehrbar Dummes zu tun, ist es die Mühe wert.
Außer dem denke ich, dass es wichtig ist, eine gewisse Szene auch einmal in ein besseres und niveauvolleres Licht zu rücken.
Außerdem, will ich mich auch einfach an einer Stelle außerhalb meiner Bücher produzieren können, ohne dass ich auf eine Geschichte, Zensur, oder Leser Rücksicht nehmen muss. Vielleicht versteht man auf diesem Wege auch die eine oder andere Anwandlung der handelnden Personen in meinen Geschichten besser.

Ich weiß es nicht!

Was ich hingegen sicher weiß und was den/die einen oder anderen LeserInnen dieses Blogs nun sicher vor den Kopf stoßen wird: Das Thema Ageplay wird, oder soll zumindest, nur tangiert werden. Ich habe einfach keine Lust mehr auf ewige Windeltests, BDSM-Phantasien und Erfahrungen in diesem Zusammenhang. Auch werde ich unverändert mehr Text als Bild produzieren und wenn Bilder kommen, dann sicher nicht von meiner Person in verführerischer, halb nackter Pose. Nö! Dazu bin ich mir zu schade und solche Inhalte findet man auf den einschlägigen Schmuddelseiten zuhauf.

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir gemeinsam ein wenig Spaß haben, schimpfen, weinen, lachen oder einfach den Kopf schütteln, was es nicht alles gibt!

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